Spinatkuchen

Auf dieses Essen habe ich mich richtig gefreut: es sollte Malfatti geben! Das sind Spinat-Ricotta-Klöße mit Salbeibutter, deren Reste man am nächsten Tag hervorragend anbraten kann und wieder zufrieden (und?) satt wird. Aber es lief so richtig schön schief und ich musste meinen Ärger in Energie umwandeln. Zumal hier nichts weggeworfen wird, was essbar erscheint. Aus der Kloßmasse wurde also die Füllung eines Mürbeteig-Törtchens. War auch gut!

400 g TK-Spinat auftauen oder 600 g frischen Spinat abspülen und trocken schütteln und jeweils auf einem großen Brett hacken
250 g Ricotta (oder Frischkäse) in eine Schüssel geben,
70 g Parmesan reiben und mit
2 Eier unterrühren,
1 Prise Chili, Salz, Pfeffer zum Würzen dazugeben und mit
1 TL Mehl abbinden.

Den Spinat unter die Käsemasse mischen und im Kühlschrank parken.

200 g Mehl mit
100 g kalter Butter und
1(-2) EL kaltem Wasser und
1 TL Kräutern kräftig verkneten und in eine gefettete Quicheform oder Muffinform oder Mini-Pie-Form ausrollen (oder mit den Fingern hineinkneten, wie ich das mache…).

Die Füllung in die Törtchen verteilen und je nach Ofen und Größe der Kuchen bei 180°C etwa 20 Minuten backen.

Da ich nicht ganz auf meine Butter und den zusätzlichen Parmesan verzichten wollte, habe ich in einem kleinen Topf bei geringer Hitze 1 TL Butter, 1 TL Olivenöl und 1 zerdrückte Knoblauchzehe erwärmt und über die Spinatkuchen gelöffelt. Parmesan haben wir frisch gehobelt.

Guten Appetit!

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